Veranstaltungen

Kommen Sie uns besuchen. Wir laden wir Sie zu einem offenen Austausch über regionale und internationale Kunst ein.

Ausstellungseröffnung

Hojin Kang
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05/08 bis 16/09/2018

Samstag, 4. August 2018, 17 Uhr
Begrüßung und Einführung
Künstlergespräch Katharina Ritter M.A., Ausstellungsleitung, mit Hojin Kang

Kuratorenführung

Mittwoch, 5. September 2018, 18 Uhr mit Katharina Ritter M. A.

Kulturnacht

Samstag, 15. September 2018, 20 Uhr
Künstlergespräch Katharina Ritter M. A. mit Hojin Kang

Hojin Kang (*1986 lebt und arbeitet in Berlin) befragt die gemeinsame Zukunft von Mensch und Maschine. Ein Schwerpunkt des interdisziplinären Designers sind Arbeitsprozesse von Computern.

Ein Bufferingsymbol rotiert. Daten werden zwischengespeichert, nur so ist die einwandfreie Funktionsfähigkeit und Darstellung des ausgewählten Inhaltes gewährleistet. Der Mensch passt sich an. Oder versucht es zumindest. Während das Video der letzten Party noch geladen wird, kann man ja schnell doch noch mal die eigentliche Verabredung absagen. This site is buffering.

Anscheinend befindet sich die Welt ebenfalls in einem Zustand des permanenten Ladens und Zwischenspeicherns. Was genau geladen und gespeichert wird ist unklar. Wo geht es hin mit der Welt? Die alte Welt bröckelt, und die neue Welt konstruiert sich gerade wie von selbst. Die ambivalente Beziehung zur Technologie und Natur lässt viele irgendwo zwischen irgendwas suchen, und die eigene Verortung ist im Dauer- ladezustand.

Hojin Kangs Installation ist ein kathartischer Raum für den Menschen des post-digitalen Zeitalters, zwischen digital und analog hin zur Vernetzung von beidem. Er schafft uns den Übergang auf dem Weg in die Zukunft nach der Digitalität, den wir so schmerzlich vermissen.
Text von Hojin Kang und Katharina Ritter


Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

 Hojin Kang, This site is buffering


Comic-Lesung

Samstag 6. Oktober, 19 Uhr
Elizabeth Pich & Jonathan Kunz: War and Peas

Der Kunstverein Ulm initiiert in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm die Veranstaltungsreihe „Herzuas. Temporäre Migration“. Jonathan Kunz und Elizabeth Pich schaffen immer wieder aufs neue temporäre Lebensmittelpunkte in ihren Comics. In Bild und Erzählung bearbeiten sie das große Ganze: die Welt.

Sie laden Ulm auf eine kurze Reise zu dem eigentlichen Potential der Menschlichkeit ein, zu den menschlichen Schwächen. Innerhalb des Medium Comic entwickeln die beiden Kommunikationsdesigner in rasantem Erzähltempo eine wunderbar angehaltene Bewegung, sie erzählen von den Gemütsstimmungen des Unterwegssein in der Welt, die das Leben ausmachen. In den Serien, deren Ende nicht absehbar ist, geschehen alltägliche Handlungen, die plötzlich ins absurde kippen, schnelle und paradoxe Perspektivwechsel werden emotional und zeitgleich emotionslos erzählt. Jonathan Kunz und Elizabeth Pich präsentieren in einer Lesung über Beamer projizierte Comics und sprechen diese live, lesen auch aus ihren Soloprojekten und berichten über ihre Arbeit im allgemeinen.

Seit 2011 veröffentlichen sie Comics im Internet, zu Beginn noch unter dem Namen L.I.N.S. Edition, seit 2017 nennen sie sich War and Peas. Lukas R.A. Wilde von der Gesellschaft für Comicforschung hat sie bei den Jahres-Lese-Empfehlungen im Januar als Stellvertreter für die neue Generation an Webcomics genannt. Text Katharina Ritter und War and Peas


Elizabeth Pich & Jonathan Kunz: War and Peas


Aktion im Stadtraum mit Publikum und Bewegung

Samstag 20. und Sonntag 21. Oktober
Fort Da Mirjam Bayerdörfer + xX

Der Kunstverein Ulm initiiert in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm die Veranstaltungsreihe „Herzuas. Temporäre Migration“. Bei dieser Veranstaltung ist der Ausgangspunkt ist das Ehinger Tor. Was im 19. Jahrhundert als Teil einer Wallanlage gebaut wurde, ist heute ein Verkehrs-Knotenpunkt. Bundesstrassen kreuzen Buslinien und Trams. Migration im Sinn von Fortbewegung, von „Umherwandern im Bezug zum Habitat“ (1), findet hier rund um die Uhr statt. Der Ort um zu fragen: Welche Formen von Bewegung nehmen wir wahr? Was löst sie aus? Wer legt die Bahnen fest? Das Publikum ist eingeladen, gemeinsam Da zu sein und sich Fort zu bewegen. Dabei geht es um: historische und aktuelle Gräben, um Knoten und Wälle, um Entfestigung nach innen und aussen. Bitte an wetterfeste Kleidung denken.

Ausgehend vom Stadtraum befragt Mirjam Bayerdörfer (*1984, Zürich) Wahrnehmungs- und Bewegungsgewohnheiten. Sie beschäftigt sich als Künstlerin und Teil diverser Kollektive mit sozialem Raum, Überlebensstrategien und Selbstorganisation. Zusammen rausgehen ist zentral In ihrer künstlerischen Praxis. Sie lebt und arbeitet in Zürich.

(1) vgl. Wikipedia


Bild: Mirjam Bayerdörfer


Konzert

Samstag 10. November, 19 Uhr
SPEMAKH (Saarland / Rheinland / Berlin) Freie Improvisation / Acoustic Noise

Der Kunstverein Ulm initiiert in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm die Veranstaltungsreihe „Herzuas. Temporäre Migration“.  „Ahnungslosigkeit, Wechselkurs, Ignoranz und Zuwendung“, so beschreibt die Band SPEMAKH die Prinzipien der eigene Musik. All das steckt auch in der temporären Migration, im Versuch sich eine kurzzeitigen Lebensmittelpunkt zu schaffen. Mit Klang und Geräusch schaffen Künstler auch in der Sound-Art temporäre Räume. Wie beeinflusst Klang unser direktes Umfeld? Wie schaffen wir mit Klang überhaupt ein gemeinsames Umfeld? Und wie bewegt Klang uns?

SPEMAKH ist eine fünfköpfige Gruppe frei improvisierender Musiker und Künstler aus dem Saar- Rhein- und Spreegebiet. Seit 2015 entwickelt die Gruppe eine freiförmige detailreiche Geräuschmusik, deren Prinzipien geprägt sind von Ahnungslosigkeit, Wechselkurs, Ignoranz und Zuwendung. Das Instrumentarium besteht dabei aus diversen Eigenbauten sowie aus traditionsreichen Instrumenten und Stimme: mit präparierten Objekten, selbst entworfenen Blas- und Percussioninstrumenten, einem experimentellen Gebrauch von Stimme und Laut, Kontrabass und einer Vielzahl an Lo-Fi tools entsteht eine Musik aus spontanem Geist in echter Zeit.

Marius Buck – Schlagzeug / Perkussion;
Philipp Hawlitschek – Eigenbau;
Stephan Goldbach – Kontrabass
Peter Strickmann – Eigenbau;
Karl-Heinz Heydecke – Stimme / Laut

SPEMAKH entstand 2015 als Zusammenschluss aus den kleineren Saarbrücker Ensembles und Soloprojekten Hawlimann & Stricktschek / KRAPFNN, Mofagang und GoldBuckSeefe. 2017 erschien eine erste CD mit Aufnahmen ihrer Juliohnepulli Tour 2016. Text von SPEMAKH

Soundcloud
SPEMA im Zwischenraum (Youtube)
From inner space #4 | SPEMA | Betakontext 2016 (Youtube)


Bild: SPEMAKH


Bild von Sascha Markus


Künstlergespräch

Naomi Liesenfeld
zugegen/von dannen
10/06/ bis 22/07/2018

Sonntag 22. Juli, 18 Uhr
Katharina Ritter, M.A. im Gespräch mit Naomi Liesenfeld

Naomi Liesenfeld *1982 in Siegburg, lebt und arbeitet in Bonn (Atelierhaus Bonner Kunstverein). Sie studierte Konzeptuelle Malerei und Bildhauerei/Public Art an der HBKsaar Saarbrücken. 2014/2015 studierte sie Kunst und Medien an
der Zürcher Hochschule der Künste. Sie ist Stipendiatin der Künstlerförderung der Stiftung Cusanuswerk Bonn und erhielt 2011 eine Förderung der StudienStiftungSaar. Naomi Liesenfeld ist Mitglied der AG AST und des
PLANET DANCE ENSEMBLES sowie kuratorisches Mitglied im Neuen Saarbrücker Kunstverein.




Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

Naomi Liesenfeld, in Dieters Garten 2013, AG-Ast in Mannheim


Künstlergespräch

Sonntag 22. Juli, 17 Uhr Künstlergespräch
Katharina Ritter M. A., mit Susanne Kocks

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm „Herzuas. Temporäre Migration.“ laden wir Susanne Kocks ein. Susanne Kocks zeichnet im öffentlichen Raum. Sie zeichnet fallendes Wasser von Brunnen, sitzende und fliegende Tauben. Sie zeichnet Zeit und nimmt so ein sehr besonderes Stadtbild auf. Ihr geht es vor allem um Bewegung, um Veränderung.

Die Veranstaltungsreihe untersucht Migration im Sinne von sich bewegen. Durch wirtschaftliche, arbeitsmarktpolitische und entwicklungspolitische Veränderungen entstehen neue Möglichkeiten und Zwänge. Wie wirkt sich das auf die Orte aus und wie auf die Menschen? Susanne Kocks zeichnet drei Tage in Ulm, die Werke werden im Herbst 2018 gezeigt. Am 22. Juli findet bereits ein erstes Künstlergespräch statt.


Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

Susanne Kocks, Worms 05/07/17, aus der Serie Périple, Fineliner

mit Stempeldruck auf Papier,14,8 x 21 cm


Kuratorenführung

Internationaler Museumstag 13. Mai um 16 Uhr
mit Katharina Ritter, M.A. und Barbara Billy Bürckner

Wirksam vereinen
Kulturelles Erbe und zukünftige Wirksamkeit

15/04/2018 bis 27/05/2018

mit Barbara Billy Bürckner (Kaufbeuren), Barbara Herold (München), Florian Huth (München), Rob Frye (Chicago), Michael Günzer (Ulm), Janina Schmid (Ulm)




Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

Barbara Herold & Florian Huth aus der Serie „Auflistung der Fakten mit positivem Einfluss“, 2015, Mixed Media auf Papier, je 63×48 cm


Ausstellungseröffnung

Samstag, 14. April 2018, 17 Uhr
Begrüßung und Einführung Katharina Ritter M. A.

Konzert und Künstlergespräch mit Rob Frye (Chicago)
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Herzuas. Temporäre Migration.“ in Kooperation mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm

Wirksam vereinen
Kulturelles Erbe und zukünftige Wirksamkeit

15/04/2018 bis 27/05/2018

mit Barbara Billy Bürckner (Kaufbeuren), Barbara Herold (München), Florian Huth (München), Rob Frye (Chicago), Michael Günzer (Ulm), Janina Schmid (Ulm)

Rob Frye *1987 lebt und arbeitet in Chicago; Sound-Art
Rob Frye beschäftigt sich in seiner Kunst und in seinem Leben mit dem Unterwegsseins. Eines seiner Instrumente ist ein Fortbewegsmittel auf der ganzen Welt: Das Fahrrad. Das Leben des hauptberuflichen Musikers besteht aus temporären Lebensmittelpunkten, über die Hälfte des Jahres ist er unterwegs und nicht in seiner Wahlheimat Chicago. Er interagiert mit internationelen und interkulturellen MusikerInnen und KünstlerInnen zusammen.

In Ulm eröffnet er mit einem Konzert die Ausstellung „Wirksam vereinen. Kulturelles Erbe und zukünftige Wirksamkeit“.

Rob Frye ist Flux Bikes. Mit Synthesizer, Flöte, Saxophon, Klarinette, Gitarre und Trommel ist Rob Frye aus Chicago in Bands wie Bitchin Bajas und El is a Sound of Joy präsent. Mit Flux Bikes spielt er sein Fahrrad als Instrument: Seine Performance beginnt vor dem Konzert, er ist mit dem Fahrrad unterwegs zu seinem Konzert und experimentiert weiter mit Dynamik, Poly-Rhytmen und Loops. Die Reifen erzählen von der Reise zwischen Melodie, Noise und sound intervention. Seine kollaborativen Touren finden jedes Jahr statt, lokal bis international. Nach Amerika und Spanien folgte Deutschland 2017.
(Text von Katharina Ritter)

http://fluxbikes.blogspot.com/
https://vimeo.com/226845268



Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

Rob Frye, Flux Bikes


Rob Frye, Flux Bikes im Het Bos Antwerpen