Veranstaltungen

Kommen Sie uns besuchen. Wir laden wir Sie zu einem offenen Austausch über regionale und internationale Kunst ein.

Ausstellungseröffnung

Samstag, 24. November 2018, 17 Uhr
Yvonne van Acht
Zwischen Göttern und Menschen – Trojas Transzendenz
25/11 bis 6/1/2019

Ausstellungseröffnung
Begrüßung Dr. Hartmut Dippel
Einführende Worte Janine Wötzel, Kunsthistorikerin, M.A.
und Künstlergespräch mit Yvonne van Acht

Am 24. November eröffnet im Kunstverein Ulm die neue Ausstellung der Düsseldorfer Malerin Yvonne van Acht mit dem Titel „Zwischen Göttern und Menschen – Trojas Transzendenz“, einen Werkzyklus, den die Künstlerin eigens für den Kunstverein Ulm geschaffen hat. In den teils großformatigen, figurativen Gemälden und Papierarbeiten, die sich mit der griechischen Mythologie auseinandersetzen, hat die Künstlerin einen neuen, expressiven Malstil aus der Freiheit der Zeichnung heraus entwickelt. Dadurch erhält das Figurative in ihren Bildern eine ungebändigte, zeichnerische Kraft, die von einer dynamischen Farbgebung ausdrucksstark unterstrichen wird. Man kann ihren unverwechselbaren Stil auch als eine zeichnende Malerei bezeichnen, die durchaus auch erzählerische Qualitäten offenbart. Kombiniert wie etwa mit dem gedruckten Wort auf den von ihr übermalten Buchseiten, beschreitet Yvonne van Acht neue künstlerische Wege, die in ihrer Komplexität und Bildgewalt durchaus an William Blake erinnern.

Yvonne van Acht, die freie Malerei, Grafik und Zeichnung an der Freien Akademie der Bildenden Künste in Essen bei Stephan Schneider und Thomas Ruch von 2003 bis 2006 studiert hat und als ihre Meisterschülerin gilt, machte bereits mit mehreren Einzelausstellungen u.a. in der Kunsthalle Osnabrück in der Dominikanerkirche und im Osthaus Museum Hagen auf sich aufmerksam. Darüber hinaus hat sie die Künstlerausgabe des „Brockhaus in einem Band“ 2011 gestaltet und war Finalistin des Gesellschafter Art Awards 2006. Bis zum 6. Januar 2019 zeigt der Kunstverein Ulm die Künstlerin in einer Einzelausstellung und bricht damit aus seinem thematischen Programm aus. Die Düsseldorfer Malerin wird von der Galerie Geuer & Geuer vertreten, die auch Julian Schnabel 2017 nach Ulm gebracht hat.
Text Galerie Geuer & Geuer

Die diesjährigen Jahresgaben sind bei Ausstellungslaufzeit nach wie vor im Foyer zu besichtigen.


Yvonne van Acht, Auf Troja, Zwischen Göttern und Menschen, 2018, 130 x 120 cm, Acryl, Ölpastellkreide auf Leinwand


Konzert

Samstag 10. November, 19 Uhr
SPEMAKH (Saarland / Rheinland / Berlin) Freie Improvisation / Acoustic Noise

Der Kunstverein Ulm initiiert in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm die Veranstaltungsreihe „Herzuas. Temporäre Migration“.  „Ahnungslosigkeit, Wechselkurs, Ignoranz und Zuwendung“, so beschreibt die Band SPEMAKH die Prinzipien der eigene Musik. All das steckt auch in der temporären Migration, im Versuch sich eine kurzzeitigen Lebensmittelpunkt zu schaffen. Mit Klang und Geräusch schaffen Künstler auch in der Sound-Art temporäre Räume. Wie beeinflusst Klang unser direktes Umfeld? Wie schaffen wir mit Klang überhaupt ein gemeinsames Umfeld? Und wie bewegt Klang uns?

SPEMAKH ist eine fünfköpfige Gruppe frei improvisierender Musiker und Künstler aus dem Saar- Rhein- und Spreegebiet. Seit 2015 entwickelt die Gruppe eine freiförmige detailreiche Geräuschmusik, deren Prinzipien geprägt sind von Ahnungslosigkeit, Wechselkurs, Ignoranz und Zuwendung. Das Instrumentarium besteht dabei aus diversen Eigenbauten sowie aus traditionsreichen Instrumenten und Stimme: mit präparierten Objekten, selbst entworfenen Blas- und Percussioninstrumenten, einem experimentellen Gebrauch von Stimme und Laut, Kontrabass und einer Vielzahl an Lo-Fi tools entsteht eine Musik aus spontanem Geist in echter Zeit.

Marius Buck – Schlagzeug / Perkussion;
Philipp Hawlitschek – Eigenbau;
Stephan Goldbach – Kontrabass
Peter Strickmann – Eigenbau;
Karl-Heinz Heydecke – Stimme / Laut

SPEMAKH entstand 2015 als Zusammenschluss aus den kleineren Saarbrücker Ensembles und Soloprojekten Hawlimann & Stricktschek / KRAPFNN, Mofagang und GoldBuckSeefe. 2017 erschien eine erste CD mit Aufnahmen ihrer Juliohnepulli Tour 2016. Text von SPEMAKH

Soundcloud
SPEMA im Zwischenraum (Youtube)
From inner space #4 | SPEMA | Betakontext 2016 (Youtube)


Bild: SPEMAKH


Bild von Sascha Markus


Aktion im Stadtraum mit Publikum und Bewegung

Samstag 20. und Sonntag 21. Oktober
Fort Da Mirjam Bayerdörfer + xX

Der Kunstverein Ulm initiiert in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm die Veranstaltungsreihe „Herzuas. Temporäre Migration“. Bei dieser Veranstaltung ist der Ausgangspunkt ist das Ehinger Tor. Was im 19. Jahrhundert als Teil einer Wallanlage gebaut wurde, ist heute ein Verkehrs-Knotenpunkt. Bundesstrassen kreuzen Buslinien und Trams. Migration im Sinn von Fortbewegung, von „Umherwandern im Bezug zum Habitat“ (1), findet hier rund um die Uhr statt. Der Ort um zu fragen: Welche Formen von Bewegung nehmen wir wahr? Was löst sie aus? Wer legt die Bahnen fest? Das Publikum ist eingeladen, gemeinsam Da zu sein und sich Fort zu bewegen. Dabei geht es um: historische und aktuelle Gräben, um Knoten und Wälle, um Entfestigung nach innen und aussen.

Mirjam Bayerdörfer wird die Aussicht vom Ulmer Universum Center untersuchen und hat dazu bereits eine Gruppe von Interessierten versammelt, die am 21. Oktober auf dem Dach malen wird.Treffpunkt ist Samstag 20. Okotber, 11 Uhr am Ehinger Tor. Alle Interessenten können sich ab dem 12. Oktober bei Mirjam Bayerdörfer anmelden. Es gibt begrenzte Plätze, außerdem nehmen alle Teilnehmende auf eigenes Risiko an der Veranstaltung teil, der Kunstverein Ulm schliesst jegliche Haftung aus. Bitte an wetterfeste Kleidung denken.

Die festgehalten in Bildern, werden dann Teil der Ausstellung im Kunstverein Ulm. Dafür gibt es als besonderen Anlass eine zusätzliche Vernissage am Sonntag den 21. Oktober, 15 Uhr: Die entstandenen Bilder werden dann die bisher gehängten Platzhalter ersetzten, die die Sicht auf das Universum in Form von einfachen Ausdrucken zeigen.

Ausgehend vom Stadtraum befragt Mirjam Bayerdörfer (*1984, Zürich) Wahrnehmungs- und Bewegungsgewohnheiten. Sie beschäftigt sich als Künstlerin und Teil diverser Kollektive mit sozialem Raum, Überlebensstrategien und Selbstorganisation. Zusammen rausgehen ist zentral In ihrer künstlerischen Praxis. Sie lebt und arbeitet in Zürich.

(1) vgl. Wikipedia


Flyer gestaltet von Mirjam Bayerdörfer


Jahresgaben-Café

Mittwoch, 10. Oktober, 18 Uhr
Kuratorenführung mit Katharina Ritter, M.A.

Jahresgaben-Café ist ein neues und auch Testformat: Jahresgaben-Café verweist auf die alte Tradition der Kaffeehäuser als kritischer Austauschort und die dort stattgefundene Ablösung von Bierrausch mit Kaffeerausch.

Die Kuratorin Katharina Ritter, M.A. untersucht gemeinsam mit den Besucher*innen bei Kaffee und kleinen Süßigkeiten das Auseinander- und Zusammendriften junger und alter Kunst. Wer will was und wozu? Bei unseren Jahresgaben treffen einige Generationen aufeinander.

Neben der Veranstaltung „Herzuas. Temporäre Migration“ in Kooperation mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm zeigt der Kunstverein Ulm im Herbst seine Jahresgaben.

Durch Ihre Mitgliedschaft und den Erwerb der Jahresgaben unterstützen Sie direkt künstlerische Positionen und die Arbeit des Kunstvereins. Seit 1887 fördert der Verein mit Ausstellungen und vielfältigen Aktivitäten die zeitgenössische Kunst.

Greifen Sie zu! Dieses Jahr können Sie Werke von folgenden Künstler*innen erwerben: Mert Akbal, Tom Anholt, Heike Kati Barath, Birte Horn, Jörg Immendorff, Hojin Kang, Andrey Klassen, Isabelle Konrad, Naomi Liesenfeld, Markus Lüpertz, Heiner Meyer, A. R. Penck, Willi Siber, C. A. Wertheim, Francis Zeischegg und Heidemarie Ziebandt. Wir danken an dieser Stelle allen Künstler*innen, die sich hier beteiligen.

Wir bieten Werke von Künstler*innen an, die bei uns ausgestellt haben, aber auch Werke weiterer Kulturschaffender. Wir möchten unterschiedliche Künstler-Generationen fördern und unseren Mitgliedern breite, aktuelle künstlerische Auseinandersetzungen anbieten. Um sich weiter über die Künstler*innen und ihre Arbeiten zu informieren, kommen Sie zu unserer Ausstellung und lassen Sie sich auf die Werke ein! Beschreibungen werden den Werken niemals vollkommen gerecht!

Die diesjährige Mitgliederjahresgabe stammt von Isabelle Konrad, eine digitale Fotografie mit dem Titel „Full“ aus dem Jahr 2014.

 


Naomi Liesenfeld, Ohne Titel (2018) Acryl-, Ölfarbe auf Leinengewebe, geschnitten


Comic-Lesung

Samstag 6. Oktober, 19 Uhr
Elizabeth Pich & Jonathan Kunz: War and Peas

Der Kunstverein Ulm initiiert in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm die Veranstaltungsreihe „Herzuas. Temporäre Migration“. Jonathan Kunz und Elizabeth Pich schaffen immer wieder aufs neue temporäre Lebensmittelpunkte in ihren Comics. In Bild und Erzählung bearbeiten sie das große Ganze: die Welt.

Sie laden Ulm auf eine kurze Reise zu dem eigentlichen Potential der Menschlichkeit ein, zu den menschlichen Schwächen. Innerhalb des Medium Comic entwickeln die beiden Kommunikationsdesigner in rasantem Erzähltempo eine wunderbar angehaltene Bewegung, sie erzählen von den Gemütsstimmungen des Unterwegssein in der Welt, die das Leben ausmachen. In den Serien, deren Ende nicht absehbar ist, geschehen alltägliche Handlungen, die plötzlich ins absurde kippen, schnelle und paradoxe Perspektivwechsel werden emotional und zeitgleich emotionslos erzählt. Jonathan Kunz und Elizabeth Pich präsentieren in einer Lesung über Beamer projizierte Comics und sprechen diese live, lesen auch aus ihren Soloprojekten und berichten über ihre Arbeit im allgemeinen.

Seit 2011 veröffentlichen sie Comics im Internet, zu Beginn noch unter dem Namen L.I.N.S. Edition, seit 2017 nennen sie sich War and Peas. Lukas R.A. Wilde von der Gesellschaft für Comicforschung hat sie bei den Jahres-Lese-Empfehlungen im Januar als Stellvertreter für die neue Generation an Webcomics genannt. Text Katharina Ritter und War and Peas


Elizabeth Pich & Jonathan Kunz: War and Peas


Ausstellungseröffnung

am Samstag, 29. September, 17 Uhr
zu 2 Ausstellungen:

Präsentation der Jahresgaben 2018/19
30/09 bis 11/11/18

und
Herzuas. Temporäre Migration.
Projekte

gefördert durch Kulturabteilung der Stadt Ulm


Eröffnung mit Musik von Rob Frye

am Samstag, 29. September, 17 Uhr
Begrüßung Dr. Hartmut Dippel
Einführung Katharina Ritter M.A., Ausstellungsleitung


Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

Isabelle Konrad, Full, Digital Fotografie, 2014


KULTURNACHT MIT HOJIN KANG

Bei uns können Sie abschalten, zwischenladen, enormes Wissen speichern…

… Samstag 15. September um 20 Uhr beim Künstlergespräch von Katharina Ritter M.A., Ausstellungsleitung mit Hojin Kang
…Danach zum reden, buffern, meditieren noch bis 23 Uhr

Wir bieten Ihnen mit Hojin Kangs Installation einen kathartischen Raum für den Menschen des post-digitalen Zeitalters, zwischen digital und analog hin zur Vernetzung von beidem. Er schafft uns den Übergang auf dem Weg in die Zukunft nach der Digitalität, den wir so schmerzlich vermissen.

Hören Sie in den Klangteppich der Ausstellung von Francis Cazal rein:
porzellan & Hojin Kang https://porzellan.bandcamp.com/

Mehr Informationen zur Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm


Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

 Hojin Kang


Kuratorenführung

Mittwoch, 5. September 2018, 18 Uhr mit Katharina Ritter M. A.

Hojin Kang
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05/08 bis 16/09/2018

Hojin Kang (*1986 lebt und arbeitet in Berlin) befragt die gemeinsame Zukunft von Mensch und Maschine. Ein Schwerpunkt des interdisziplinären Designers sind Arbeitsprozesse von Computern.

Zu den öffentlichen und kostenfreien Führungen lädt sich die Kuratorin immer einen Gesprächspartner/in ein um gemeinsam die Ausstellung im Gespräch zu erkunden und unterschiedliche Zugänge zu verdeutlichen.


Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

Hojin Kang


Kunstreise zur Wilhelmsburg und den Burgfestspielen

Am 26. August lädt der Kunstverein Ulm zu einer kleinen Kunstreise zu den „Burgfestspielen“:

Start Kunstverein Ulm um 10 Uhr
Spaziergang zur Wilhelmsburg zu und mit den Projekten des Neuen Saarbrücker Kunstvereins und eingeladenen Künstlerinnen und Künstler, wie Niklas Bardeli und Jimok Choi und Leander Schönweger.

13 Uhr gemeinsames Mittagessen
Der Neue Saarbrücker Kunstverein bittet zu Tisch. Bei gutem Wetter im Innenhof, bei schlechtem in den ausgebauten Räumlichkeiten der Burganlage.

Anschließend finden Veranstaltungen auf der Burg zu den Projekten des Neuen Saarbrücker Kunstvereins und eingeladenen Künstlerinnen und Künstler, wie Niklas Bardeli und Jimok Choi und Leander Schönweger statt.

Der Neue Saarbrücker Kunstverein bezieht im Rahmen des „Pop up Space 2018“ der Kulturabteilung der Stadt Ulm für 8 Wochen die Wilhelmsburg in Ulm. Gemeinsam mit geladenen Kunstschaffenden erkunden sie die Festung und präsentieren Projekte der eingeladenen Kunstschaffenden: Durch die Spontanität des Neuen Saarbrücker Kunstvereins wachsen und entwickeln sich Formate, welche im Vorhinein nicht planbar sind.

Der Neuer Saarbrücker Kunstverein beschreibt die Künstler so: „Niklas Bardeli (geb. in Hamburg/lebt und arbeitet in Berlin) ist Schauspieler und Literat. Er widmet sich oft Worthülsen und schaut in seiner Freizeit ab und zu mal einen Spaghettiwestern.

Jimok Choi (geb. in Südkorea/lebt und arbeitet in Berlin) ist Künstler und hat vor fünf Jahren das Obststipendium ins Leben gerufen. In Florenz erweiterte er, im Rahmen eines Kunstprojektes, die ‚Venus de Medici’ um blonde Spaghettihaare und hat mit „Jimocracy“ bereits seine künstlerische Biographie veröffentlicht.

Leander Schönweger (geb.Meran,ITA/lebt und arbeitet in Gent und Wien) reiste aus Norwegen direkt nach Ulm, nachdem er, wegen Flüßgkeits-restriktionen am Flughafen, drei Makrellendosen leer essen musste. Seine künstlerische Arbeit kreist oft um Räume und deren Proportionen zueinander. Sein Lieblingsessen ist Spaghetti mit Tomatensoße.“

Ende der Kunstreise an der Wilhelmsburg.

Wir freuen uns und sind gespannt!


Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

 Wilhelmsburg Ulm, Neuer Saarbrücker Kunstverein Burgfestspiele

 

Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

 Wilhelmsburg Ulm, Neuer Saarbrücker Kunstverein Burgfestspiele


Ausstellungseröffnung

Hojin Kang
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05/08 bis 16/09/2018

Samstag, 4. August 2018, 17 Uhr
Begrüßung und Einführung
Künstlergespräch Katharina Ritter M.A., Ausstellungsleitung, mit Hojin Kang

Kuratorenführung

Mittwoch, 5. September 2018, 18 Uhr mit Katharina Ritter M. A.

Kulturnacht

Samstag, 15. September 2018, 20 Uhr
Künstlergespräch Katharina Ritter M. A. mit Hojin Kang

Hojin Kang (*1986 lebt und arbeitet in Berlin) befragt die gemeinsame Zukunft von Mensch und Maschine. Ein Schwerpunkt des interdisziplinären Designers sind Arbeitsprozesse von Computern.

Ein Bufferingsymbol rotiert. Daten werden zwischengespeichert, nur so ist die einwandfreie Funktionsfähigkeit und Darstellung des ausgewählten Inhaltes gewährleistet. Der Mensch passt sich an. Oder versucht es zumindest. Während das Video der letzten Party noch geladen wird, kann man ja schnell doch noch mal die eigentliche Verabredung absagen. This site is buffering.

Anscheinend befindet sich die Welt ebenfalls in einem Zustand des permanenten Ladens und Zwischenspeicherns. Was genau geladen und gespeichert wird ist unklar. Wo geht es hin mit der Welt? Die alte Welt bröckelt, und die neue Welt konstruiert sich gerade wie von selbst. Die ambivalente Beziehung zur Technologie und Natur lässt viele irgendwo zwischen irgendwas suchen, und die eigene Verortung ist im Dauer- ladezustand.

Hojin Kangs Installation ist ein kathartischer Raum für den Menschen des post-digitalen Zeitalters, zwischen digital und analog hin zur Vernetzung von beidem. Er schafft uns den Übergang auf dem Weg in die Zukunft nach der Digitalität, den wir so schmerzlich vermissen.
Text von Hojin Kang und Katharina Ritter


Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

 Hojin Kang, This site is buffering


Künstlergespräch

Naomi Liesenfeld
zugegen/von dannen
10/06/ bis 22/07/2018

Sonntag 22. Juli, 18 Uhr
Katharina Ritter, M.A. im Gespräch mit Naomi Liesenfeld

Naomi Liesenfeld *1982 in Siegburg, lebt und arbeitet in Bonn (Atelierhaus Bonner Kunstverein). Sie studierte Konzeptuelle Malerei und Bildhauerei/Public Art an der HBKsaar Saarbrücken. 2014/2015 studierte sie Kunst und Medien an
der Zürcher Hochschule der Künste. Sie ist Stipendiatin der Künstlerförderung der Stiftung Cusanuswerk Bonn und erhielt 2011 eine Förderung der StudienStiftungSaar. Naomi Liesenfeld ist Mitglied der AG AST und des
PLANET DANCE ENSEMBLES sowie kuratorisches Mitglied im Neuen Saarbrücker Kunstverein.




Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

Naomi Liesenfeld, in Dieters Garten 2013, AG-Ast in Mannheim


Künstlergespräch

Sonntag 22. Juli, 17 Uhr Künstlergespräch
Katharina Ritter M. A., mit Susanne Kocks

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm „Herzuas. Temporäre Migration.“ laden wir Susanne Kocks ein. Susanne Kocks zeichnet im öffentlichen Raum. Sie zeichnet fallendes Wasser von Brunnen, sitzende und fliegende Tauben. Sie zeichnet Zeit und nimmt so ein sehr besonderes Stadtbild auf. Ihr geht es vor allem um Bewegung, um Veränderung.

Die Veranstaltungsreihe untersucht Migration im Sinne von sich bewegen. Durch wirtschaftliche, arbeitsmarktpolitische und entwicklungspolitische Veränderungen entstehen neue Möglichkeiten und Zwänge. Wie wirkt sich das auf die Orte aus und wie auf die Menschen? Susanne Kocks zeichnet drei Tage in Ulm, die Werke werden im Herbst 2018 gezeigt. Am 22. Juli findet bereits ein erstes Künstlergespräch statt.


Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

Susanne Kocks, Worms 05/07/17, aus der Serie Périple, Fineliner

mit Stempeldruck auf Papier,14,8 x 21 cm


Kuratorenführung

Internationaler Museumstag 13. Mai um 16 Uhr
mit Katharina Ritter, M.A. und Barbara Billy Bürckner

Wirksam vereinen
Kulturelles Erbe und zukünftige Wirksamkeit

15/04/2018 bis 27/05/2018

mit Barbara Billy Bürckner (Kaufbeuren), Barbara Herold (München), Florian Huth (München), Rob Frye (Chicago), Michael Günzer (Ulm), Janina Schmid (Ulm)




Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

Barbara Herold & Florian Huth aus der Serie „Auflistung der Fakten mit positivem Einfluss“, 2015, Mixed Media auf Papier, je 63×48 cm


Ausstellungseröffnung

Samstag, 14. April 2018, 17 Uhr
Begrüßung und Einführung Katharina Ritter M. A.

Konzert und Künstlergespräch mit Rob Frye (Chicago)
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Herzuas. Temporäre Migration.“ in Kooperation mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm

Wirksam vereinen
Kulturelles Erbe und zukünftige Wirksamkeit

15/04/2018 bis 27/05/2018

mit Barbara Billy Bürckner (Kaufbeuren), Barbara Herold (München), Florian Huth (München), Rob Frye (Chicago), Michael Günzer (Ulm), Janina Schmid (Ulm)

Rob Frye *1987 lebt und arbeitet in Chicago; Sound-Art
Rob Frye beschäftigt sich in seiner Kunst und in seinem Leben mit dem Unterwegsseins. Eines seiner Instrumente ist ein Fortbewegsmittel auf der ganzen Welt: Das Fahrrad. Das Leben des hauptberuflichen Musikers besteht aus temporären Lebensmittelpunkten, über die Hälfte des Jahres ist er unterwegs und nicht in seiner Wahlheimat Chicago. Er interagiert mit internationelen und interkulturellen MusikerInnen und KünstlerInnen zusammen.

In Ulm eröffnet er mit einem Konzert die Ausstellung „Wirksam vereinen. Kulturelles Erbe und zukünftige Wirksamkeit“.

Rob Frye ist Flux Bikes. Mit Synthesizer, Flöte, Saxophon, Klarinette, Gitarre und Trommel ist Rob Frye aus Chicago in Bands wie Bitchin Bajas und El is a Sound of Joy präsent. Mit Flux Bikes spielt er sein Fahrrad als Instrument: Seine Performance beginnt vor dem Konzert, er ist mit dem Fahrrad unterwegs zu seinem Konzert und experimentiert weiter mit Dynamik, Poly-Rhytmen und Loops. Die Reifen erzählen von der Reise zwischen Melodie, Noise und sound intervention. Seine kollaborativen Touren finden jedes Jahr statt, lokal bis international. Nach Amerika und Spanien folgte Deutschland 2017.
(Text von Katharina Ritter)

http://fluxbikes.blogspot.com/
https://vimeo.com/226845268



Führungen und Veranstaltungen Kunstverein Ulm

Rob Frye, Flux Bikes


Rob Frye, Flux Bikes im Het Bos Antwerpen